So entfernen Sie in nur 10 Minuten unangenehme Gerüche aus Ihrem Kühlschrank – ein einfacher Trick, der Ihnen Geld spart

Praktische Tricks gegen fiese Kühlschrankgerüche
Praktische Tricks gegen fiese Kühlschrankgerüche

Ein plötzlicher, unangenehmer Geruch im Kühlschrank kann nicht nur den Appetit verderben, sondern auch die Stimmung in der Küche trüben. Glücklicherweise gibt es oft einfache Mittel aus dem Küchenschrank, die schnell Abhilfe schaffen. Manchmal steckt das Geheimnis eben in alltäglichen Produkten, die man sowieso im Haus hat.

Woher die Gerüche kommen

Die Gründe für schlechte Gerüche im Kühlschrank sind vielfältig. Häufige Übeltäter sind verdorbene Lebensmittel, verschüttete Milch oder offene Verpackungen. Besonders geruchsintensive Produkte wie saure Lebensmittel, gekippte Milch oder Käse verbreiten binnen kurzer Zeit unangenehme Düfte. Um den Geruch wirklich loszuwerden, ist es wichtig, die Quelle zu entfernen. Das heißt: verdorbene Lebensmittel entsorgen und Verpackungen richtig verschließen — das sind meist die ersten Schritte.

Natron (Backnatron) ist ein bewährtes Mittel gegen Gerüche. Ein einfaches Schälchen Natron, zentral im Kühlschrank platziert, wirkt oft Wunder. Innerhalb von 1 bis 3 Tagen neutralisiert es die Luft, weil es Säuren bindet. Trotzdem sollte man das Natron alle drei Monate ersetzen, da es mit der Zeit gesättigt wird.

Schnell helfen: Aktivkohle

Aktivkohle, bekannt unter dem Markennamen Norit, ist eine gute Wahl für schnelle Hilfe. Ihre poröse Struktur saugt Gerüche schnell auf, sodass innerhalb von 1 bis 2 Stunden eine deutliche Verbesserung spürbar ist. Einfach ein paar Tabletten auf eine Untertasse legen — und der lästige Geruch lässt sich rasch reduzieren.

Neben diesen schnellen Mitteln gibt es auch gründlichere Reinigungsmethoden. Zitronensäure und Essig sind hier praktische Helfer. In Wasser gelöst desinfiziert Zitronensäure Ablagerungen und hinterlässt einen frischen Zitrusduft. Essig eignet sich besonders, um alte Gerüche aus Plastikboxen zu entfernen: damit reinigen, gut ausspülen und trocknen lassen.

Bewährte und ungewöhnliche Hausmittel

Klassische Methoden sind zum Beispiel Kaffeebohnen in einer offenen Schale — sie nehmen Gerüche auf und überdecken sie zugleich. Orangenschalen funktionieren auch gut, weil die ätherischen Öle nicht nur überdecken, sondern leicht antibakteriell wirken. Frischer Ingwer ist besonders effektiv gegen Fischgeruch.

Zu den etwas unkonventionelleren Hausmitteln zählen zerknüllte Zeitungen, die über Nacht Gerüche aufsaugen können. Ebenfalls wirksam ist Trocken-Senf, der in einem kleinen Säckchen muffige Gerüche mehrere Stunden gut bindet.

Die Wahl des richtigen Mittels hängt von Art und Stärke des Geruchs ab. Während Natron vor allem gegen saure Gerüche hilft, brauchen Fisch- oder Schimmelgerüche meist eine Kombination aus gründlicher Reinigung und gezielten Geruchsabsorbern.

Eine konsequente Vorgehensweise beginnt aber immer mit dem Beseitigen der Ursache. Abgelaufene Produkte müssen aus dem Kühlschrank, Verpackungen richtig verschlossen werden und die Schubladen sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Am Ende lohnt sich jede Mühe, um eine frische und angenehme Kühlumgebung zu haben. Ob durch regelmäßiges Ersetzen von Natron oder gelegentlichen Einsatz von Aktivkohle — ein sauberer Kühlschrank entsteht durch kleine, gezielte Maßnahmen, die zusammen für ein besseres Küchenklima sorgen.