Schimmel verschwindet für immer: Die effektivste Hausmethode, über die Reinigungskräfte schweigen

Schwarzer Schimmel im Haushalt – was man wissen sollte
Schwarzer Schimmel im Haushalt – was man wissen sollte

Schwarzer Schimmel in Wohnungen ist ein weit verbreitetes Problem und betrifft viele Haushalte. Er wächst besonders gut, wenn Wärme, Feuchtigkeit und stehende Luft zusammenkommen. Unsere modernen Gewohnheiten, die auf Komfort und Effizienz setzen, haben dabei oft unfreiwillig ideale Bedingungen für diesen unerwünschten Mitbewohner geschaffen.

Woher der Schimmel kommt

Schimmel bildet sich nicht in trockenen Räumen. Er liebt die Kombination aus Wärme, Feuchtigkeit und mangelnder Luftzirkulation. Solche Verhältnisse entstehen häufig durch moderne Gewohnheiten und bauliche Eigenschaften. Dicht schließende Fenster reduzieren das Lüften, das Trocknen von Wäsche in Innenräumen erhöht die Luftfeuchte deutlich, und lange heiße Duschen sorgen für Kondensation, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft (dann bilden sich kleine Wassertropfen). Eine relative Luftfeuchtigkeit über 60 % ist problematisch; ideal ist ein Bereich zwischen 30 % und 50 %.

Orte in der Wohnung, die besonders anfällig sind

Einige Stellen in der Wohnung sind besonders gefährdet. Badezimmer und Duschbereiche stehen ganz oben auf der Liste, weil dort viel Dampf und Wärme entsteht und die Belüftung oft nicht ausreicht. Der Bereich um die Küchenspüle und die Mülleimerschränke bietet durch Wasserrückstände und geschlossene Räume ebenfalls gute Bedingungen für Schimmel. Fensterlaibungen und kalte Fensterflächen sind anfällig, weil sich dort feuchte Luft niederschlägt. Auch Raumecken, Decken und verdeckte Stellen hinter Schränken sind häufig betroffen.

Kleine Schimmelflecken entfernen

Kleine Schimmelstellen lassen sich mit einfachen Maßnahmen entfernen, aber zuerst sollte man das Ausmaß prüfen. Ist die befallene Fläche größer als 1 m², sollte ein Profi eingeschaltet werden, da dann strukturelle Schäden vorliegen können. Für kleinere Flecken auf festen Oberflächen wie Fliesen, Fugen und abwaschbaren Anstrichen kann eine Bleichelösung verwendet werden. Mischverhältnis: eine Tasse (etwa 240 ml) Bleichmittel in 4 Litern Wasser (z. B. Chlorbleiche). Die Lösung mit einer Sprühflasche oder einem Schwamm auftragen, 10–15 Minuten einwirken lassen und danach sorgfältig abwischen. Wichtig: Die Lösung niemals mit anderen Reinigern, besonders solchen mit Ammoniak, mischen (dadurch entstehen gefährliche Dämpfe).

Richtig lüften und Schimmel vorbeugen

Ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung ist die richtige Lüftung. Statt dauerhaft gekippter Fenster empfiehlt sich eine Stoßlüftung für 5–10 Minuten, am besten nach dem Duschen, nach dem Kochen und vor dem Schlafengehen. Wäschestücke sollten auf klassischen Wäscheständern in gut belüfteten Räumen getrocknet werden, damit die Raumfeuchte nicht unnötig steigt.

Regelmäßige Kontrollen kritischer Stellen sind ebenfalls sinnvoll. Nach dem Duschen kurz Ecken und Fugen auf Feuchtigkeit prüfen. Fensterlaibungen in feuchten Perioden beobachten, um Kondensation früh zu erkennen. Untere Schränke gelegentlich auf Feuchtigkeit oder Gerüche kontrollieren.

Ein klarer, einfacher Reinigungsablauf hilft, Unsicherheit im Umgang mit Schimmel zu reduzieren, genau wie bei der Risse beseitigen.

Um dauerhaft ein sauberes, gesundes Wohnklima zu behalten, sollte man sowohl die üblichen Reinigungsroutinen anwenden als auch durch regelmäßiges Lüften und Kontrollieren vorbeugen. Das Ergebnis ist ein frisches, angenehmes Raumklima, das zur Gesundheit beiträgt und das Wohlbefinden steigert. Ein sauberer Start in den Tag beginnt mit frischer Luft und dem guten Gefühl, wieder Kontrolle über das Zuhause zu haben.